
geheimnisvolle mondin
wie eine göttin
und wächterin der nacht
mit schützenden händen
leuchtest du hell den weg
draußen noch dunkel
ein meer aus wölken ziehen vorbei
hier und da mal ein paar sterne
ein aufbrausender wind weht
der tag ist noch nicht da
es bleibt zeit
bevor ich gnadenlos in den tag geworfen werde
für ein paar
flüchtige momente
zwischen worten, bildern und träumen..
und du meine sanfte nondin stehst noch über den dächern
und lächelst den tag sanft entgegen.
mein raum ist gefüllt
von einer honigsüßen schweren
sehnsucht
weckt
lust
lust auf was
ach ne
du meine sehnsucht
ertrinke in meinen blutroten wein

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