Donnerstag, 19. Juni 2008

weben lügen




weben lügen
spinnenschnell
lügen weben
spinnenschnell
spinnenfertig
klebrig
zögernd
wortverspielte
impressionen
zögern
wartend
spinnengleich
worte spinnen netze
spinnensprünge
spinnengleich
sinn.vergessen
wort.vergessen
klagen klebrig klagend
spinnenschnell

Freitag, 6. Juni 2008

leise spielt die symphonie




der klang der nacht

leckt mein zartes verlangen

ich frage nicht nach dem sinn

unverzagt

folge ich den klängen

meine hände malen orte

die mauern durchbrechen

mich stachelt die lust

und leise spielt die symphonie

gespielt und ohne sinn getrieben

zu vieles erscheint gespielt

verwortet

ich folge nur der spur

vom anfang bis zum ende

es ist die lust

das sinnliche verlangen

durst nach luft und lust

so wage ich mutig

all die schönen worte

zu sagen

die mir manchmal wie ein verschleiß

vorkommen

ohne tadel

nichts wagen ohne taten


ich will keine rosen

ohne dornen

mir mundet es nach der

wilde rosenhecke


Donnerstag, 5. Juni 2008



tanzen will ich mit dir
flügelflattern durch die lüfte
gelöst entrückt durch zeit und raum

schreien laut
im sing sang klang

unsere leiber
im winde sich winden
einander sich finden

im sing sang klang
gelüstergesang

ich hatte einen tRaum




Ich hatte einen tRaum

Ge.Danklen verloren
hinter lassen spUren
im neBel
einGeklemmt in
fluchtGedanken

zwischen tage und nächte
gefangen
in reaktionen

von buchstaben
und worten
und sätzen
sinnlosem geplapper
überflutende bilDer
und fixierUngen

ich weckte reptillien
in meinen bauch
und schwebte
durch den raum
und tanzte saBa

Wirk.lich.keiten



ich will sie nicht sehen
die bilder



verklärte blicke
trüben das bild
des augenblickes

ich lauf
lauf
lauf

vergessen

Paradoxon 2



dort, wo nächtlicher gesang weiche federn umhüllt ,
während das lodern der flammen erwacht
entfliehe ich den flammen im rausch der leichtigkeit

Paradoxom 1




dunkle mondnächte

traum
sturm
macht

kommen
&
gehen
in
diesen
nächten

verblassen
vergeblich
zeitlosigkeit

erinnerungen

LüsternHeit




TraumBewegung

LüsternHeit

ohne

manieren

ZügelLosigkeit

will mich

verlieren

trunken

treiben

SchwereLos


Wirklich.Keiten



wortbilder
sind mir nicht geheuer

flügeltanz &
augenflattern

zungengeflüster
in lügen getränkt


wedelt & hechelt
trügerisch & lügerisch

das bild
das wort

es ist mir einerlei
in farb & klag & ton

ich schlage purzelbäume & gebe mir den klang
& singe balblabla

MitterNachtTraum

Wort.Ver.Liebt

geklaute fragmente




geheimnisvolle mondin
wie eine göttin
und wächterin der nacht
mit schützenden händen
leuchtest du hell den weg

draußen noch dunkel
ein meer aus wölken ziehen vorbei
hier und da mal ein paar sterne
ein aufbrausender wind weht

der tag ist noch nicht da

es bleibt zeit
bevor ich gnadenlos in den tag geworfen werde

für ein paar
flüchtige momente
zwischen worten, bildern und träumen..

und du meine sanfte nondin stehst noch über den dächern
und lächelst den tag sanft entgegen.
mein raum ist gefüllt
von einer honigsüßen schweren

sehnsucht
weckt
lust

lust auf was
ach ne
du meine sehnsucht
ertrinke in meinen blutroten wein